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Unsere Gesellschaftsspiele – neu sortiert!

Elena in Aktion

Elena in Aktion

Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin hat sich an einem der letzten Samstage die Mühe gemacht und unseren Spielebestand ordentlich und neu sortiert. Das haben wir zum Anlass genommen, mit Hilfe der tatkräftigen Unterstützung durch unsere Praktikantin Elena einige Änderungen vorzunehmen.

Unsere beiden Spieleregale sind jetzt nach Altersgruppen unterteilt und auch die neuen Beschriftungen  auf den Spielen tragen zur Vereinfachung bei.

Anstelle von Symbolen formulieren wir die Altersangaben auf den Spielen nun in Klartext: also finden Sie jetzt Spiele für die Jüngeren z.B. „Kindergarten/Grundschule“ in dem Regal, das zum runden Tisch gewandt steht. Außerdem unterscheiden wir noch Spiele „ab 8 Jahren“ und Spiele „ab 10“ bis 99 Jahren.

Wir wünschen allen Spielern viel Spaß bei der Entdeckung unseres Spieleangebots von ca. 170 Gesellschaftsspielen!

Neue Spiele in der Kinderbücherei

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einige unserer neuen Spiele für die Jüngsten

Frühjahrsputz in unserer Spieleabteilung. Altes wurde aussortiert und neue Spiele halten Einzug. Im Moment einige Spiele für unsere jüngsten Leser! Wir wünschen allen viel Spaß beim Spielen!

weitere neue Spiele aus unserem Bestand

weitere neue Spiele aus unserem Bestand

Eine Eckernförder Leserin stellt vor -Americanah

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Americanah

Chimanda Ngozi Adichie:
Americanah 
Frankfurt: Fischer, 2014

Standort: SL
SIgnatur: ADIC

Es gibt wenige Bücher auf dieser Welt, die einen so sehr fesseln, obwohl es nicht um Mord und Totschlag geht, in denen es den Charakteren erlaubt ist, sich zu entwickeln und zu verändern, die einem die Augen öffnen für Ungerechtigkeiten und wahre Kämpfer. „Americanah“ erzählt eine bewegende Geschichte, die es den LeserInnen trotz allem nicht immer leicht macht.

Ifemelu ist eine junge Frau aus Nigeria, die – wie so viele andere dort – in der Perspektivlosigkeit  der Militärdiktarur zu ersticken droht. Sie fasst den Entschluss, ihre Familie und ihren Freund Obinze zu verlassen und in den USA zu studieren. Da sie keine Arbeitserlaubnis hat, muss sie sich auf illegalem Weg Arbeit besorgen, um sich über Wasser halten zu können, bis es ihr schließlich gelingt, sich als Bloggerin einen Namen zu machen. Ifemelus Zeit in Amerika ist geprägt von dem Versuch dazuzugehören ohne sich aufzugeben, aber auch von Fehlern und Lügen und der Sehnsucht nach der Heimat.

Von „Americanah“ kann man  viel mitnehmen über wirkliche Probleme und scheinbare Selbstverständlichkeiten: über Diskriminierung, Identitätssuche, Einsamkeit, Unverstandenheit, Liebe oder auch einfach die Erkenntnis, wie gut es uns eigentlich geht, eine eigene Krankenversichertenkarte zu besitzen.

Katharina Köhler

 

Wen die Buchbesprechung von Katharina (Jahrgang 98) neugierig gemacht hat, dem empfehle ich auch den 1. Roman, den Katharina als e-book veröffentlicht hat.Obwohl ich sonst keine Krimileserin bin, dieser Roman ist ausgesprochen spannend und wartet mit einem überraschenden Ende auf.
Marie-Therese Fritzen-Einfeldt

Katharina Köhler

Schweig still!  Kriminalroman

Oldenburg: Schardt Verlag,2016
ISBN 978-3-89841-979-6
eBook 4,99 Euro

Start in die neue Vorlesesaison der Kinderbücherei

Am Freitag, den 3. November 2017 starten wir in der Kinderbücherei wieder mit unserem Vorlesestundenprogramm. Das Programm für November finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite. Aber schon mal so viel: Wir starten mit einem Kamishibai (japanisches Erzähltheater) und der Geschichte „Das kleine und das große Nein“

Willkommen sind alle Kinder ab 4 Jahren.

Katapult und Flitzebogen

Katapult und FlitzebogenAkiyama, Lance
Katapult und Flitzebogen:
verrückte Gummiband-Projekte für junge Tüftler
Bern: Haupt-Verlag, 2017

Signatur: Spo 963 A
Standort: Kinderbücherei-Spo

Heute möchte ich Euch und Ihnen mal ein Sachbuch für junge Leser empfehlen. In diesem Bastelbuch geht es ausführlich um Hand-Shooter, wie beispielsweise Pfeil und Bogen, um Katapulte und Flugobjekte wie den Gummibandhubschrauber. Detailliert wird in Bild und Wort aufgeführt, welche Materialien man für die Herstellung der verschiedenen Geräte benötigt und welcher Ersatz gewählt werden kann, sollte man dieses oder jenes Teil nicht zur Hand haben. In Schritt für Schritt-Anleitungen wird die Herstellung der Objekte beschrieben, es werden Varianten genannt und was man mit den Produkten anstellen kann.

Ich könnte mir dieses Buch gut für Väter und Söhne vorstellen, die gerne miteinander basteln und handwerken oder besonders auch für Lehrer, die ein Fach wie den Werkunterricht gerne mit einigen physikalischen Erklärungen versehen. Da für die Objekte Akku-Schrauber, Heißklebepistolen und Cutter-Messer gebraucht werden, sollten Kinder schon von einer erwachsenen Person angeleitet werden.

Viel Spaß!

FerienLeseClub – es geht los!

Der 13 jährige Adrian aus Eckernförde war der Erste, der den gestrigen Tag gar nicht abwarten konnte.

FerienLeseClub 2017- Ausleihstart

Adrian, 13, aus Eckernförde

Denn gestern  startete der FerienLeseClub 2017 offiziell und die neuen Bücher dürfen von Club-Mitgliedern ausgeliehen werden. Kurz vor 11 Uhr waren Adrian und seine Mutter bereits in der Stadtbücherei.
Deshalb war es Adrians Vorrecht, das Absperrband offiziell durchzuschneiden, um auf die neuen Bücher zugreifen zu können. Viel Spaß beim Lesen!

Den Spaß wünschen wir auch allen anderen Teilnehmern. Ihr dürft 4 Bücher aus dem FLC Regal auf einmal ausleihen, und ansonsten, wie in den letzten Jahren, alle anderen Bücher aus der Bücherei lesen, die einen FerienLeseClub -Aufkleber haben. Wir freuen uns auf viele schöne Gespräche mit Euch!

Worpsweder Künstler und Rilke

Konzert ohne Dichter

Konzert ohne Dichter

Modick, Klaus
Konzert ohne Dichter
Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2015

Standort: SL
Signatur: Modi

Heute möchte ich Ihnen mal einen schon etwas älteren  (2 Jahre) Titel aus unserem literarischen Bestand empfehlen. Angeregt durch den Titel, der mich neugierig machte, denn was hat ein Konzert mit einem Dichter zu tun?, begann ich den Klappentext von Klaus Modicks Buch „Konzert ohne Dichter“ zu lesen und fühlte mich angesprochen. Die Chronique scandaleuse Worpswedes versprach genauere Einblicke in die Künstlerkolonie, auf die ich richtig aufmerksam wurde durch den Besuch des Filmes „Paula“ Anfang des Jahres. In diesem Roman spielt  die etwas zwiespältige Freundschaft zwischen dem Künstler Heinrich Vogeler und Rainer Maria Rilke eine gewichtige Rolle. Die eigentliche Hauptperson ist Heinrich Vogeler und erzählt  wird die Geschichte der Entstehung des berühmtesten Worpsweder Bildes „Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff“ von 1905. In dieser Zeit ist Rilke häufig längere Zeit zu Gast auf dem Barkenhoff. In Modicks Buch wird er als ziemlich berechnender, unsympathischer und teilweise weltfremder Dichter gezeichnet, der meistens nur düster murmelnd durch die Worpsweder Gegend streift. Dass Rilke dabei wunderbare Gedichte gelungen sind, die nicht nur die Worpsweder Damen begeistern, gerät eher zur Nebensache. Trotzdem ist Modick ein spannendes Zeitbild aus der Worpsweder Künstlerwelt gelungen und hat mich dazu angeregt mich nun ausführlicher mit Rilke zu beschäftigen. Also Literatur und Leseförderung im besten Sinn!

Marie-Therese Fritzen-Einfeldt

Sasha & Meteor- ein Buch im FerienLeseClub 2017

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Sasha & Meteor

Kimpton, Diana
Sasha & Meteor
Frankfurt: Fischer TB, 2016

Standort: Kinderbücherei SLK3-PFERDE
Signatur: Kim

Heute möchte ich Euch mal ein Buch empfehlen, das Ihr im Moment nur ausleihen könnt, wenn Ihr Euch ab dem  10. Juli bei uns für den Ferienleseclub anmeldet. Ich habe es gelesen, weil ich mir die Fragen für den FerienLeseClub dazu ausgedacht habe. Erst dachte ich, es wäre eines der zahlreichen Pferdebücher und nicht sonderlich spannend, aber weit gefehlt! Ich habe abends um 18.00 Uhr mit dem Lesen begonnen und bis Mitternacht nicht mehr aufhören können. In dem Buch geht es um 2 traumatisierte Wesen: einmal das Pferd Meteor und einmal das Pflegekind Sasha und das Buch ist stellenweise ebenso traurig wie schön. Nun hoffe ich ja, dass ich Euch so neugierig gemacht habe, dass Ihr beim FerienLeseClub mitmachen möchtet. Das könnt Ihr, wenn Ihr nach den Sommerferien in die 4. Klasse oder höher kommt.

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FerienLeseClub 2017

Ab und zu mal Lyrik I

Fühlin g S-HSag mir, wer einst die Uhren erfund,
Die Zeitabteilung, Minute und Stund?
Das war ein frierend trauriger Mann.
Er saß in der Winternacht und sann.
Und zählte der Mäuschen heimliches Quicken
Und des Holzwurms ebenmäßiges Picken.

Sag mir, wer einst das Küssen erfund?
Das war ein glühend glücklicher Mund;
Er küßte und dachte nichts dabei.
Es war im schönen Monat Mai,
Die Blumen sind aus der Erde gesprungen,
Die Sonne lachte, die Vögel sungen.

Heinrich Heine, 1797-1856

aus: „Neue Gedichte. Neuer Frühling“

 

An dieser Stelle möchten wir Sie ab und zu mal wieder auf die Schönheit von Lyrik aufmerksam und neugierig  auf weitere Gedichte machen. Die Idee hierzu entstand anlässlich einer Reise in die schöne Stadt Stuttgart, in der dem geneigten Reisenden literarische Impressionen während der Fahrt in den Straßenbahnen mit auf den Weg gegeben werden. Vielleicht lassen Sie sich inspirieren oder haben selbst  Vorschläge für uns und andere zur Freude?

Kamishibai anlässlich der Friedenswoche in Eckernförde

Auch die Stadtbücherei Eckernförde beteiligt sich an der Friedenswoche vom 8. bis 14. Mai 2017

Einladung zum Kamishibai
am Freitag, den 12.5. um 16.00
in der Stadtbücherei Eckernförde
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Es wird die Geschichte „Als die Raben noch bunt waren“ vorgelesen.
Um Anmeldung wird gebeten unter 04351/ 5640.
Sollten es um 16.00 zu viele Kinder sein, wird alternativ auch um 15.00 vorgelesen.
Zum Inhalt: Vor langer Zeit waren alle Raben bunt. Bis jemand kam und die Frage stellte, welches eigentlich die richtige Farbe für einen Raben sei. Prompt taten sich Gruppen zusammen und jede behauptete, die einzige richtige Rabenfarbe zu haben. So entstand viel Streit. Eines Tages färbte eine schmutzige Regenwolke alle Raben schwarz und sie konnten sich nicht mehr unterscheiden.

Während der Friedenswoche dürfen wir uns vormittags auf die Besuche von Kindern aus dem kirchlichen Kindergarten St. Nicolai und der Villa Kunterbunt freuen.