„Montecristo“

41756986z
Martin Suter
320 Seiten
Diogenes-Verlag
ISBN 978-3-257-06920-4
Roman/Thriller, Obergeschoß
Signatur: Sute

Eigentlich gehören Thriller nicht zu meinen Favoriten. Aber durch einen Zufall bin ich auf das Buch „Montecristo“ von Martin Suter gestoßen und war schon nach den ersten Seiten fasziniert.
Die Hauptfigur Jonas Brand, Ende 30, freier Videojournalist, arbeitet für ein Magazin und wartet
auf seine große Chance als Filmproduzent. Durch einen Zufall gerät er während einer Zugfahrt in einen Unglücksfall. Brand filmt die Situation. Bei der Auswertung des Filmmaterials fragt er sich, ob es sich um Selbstmord oder Mord handelt. Unmittelbar danach macht Brand eine weitere seltsame Entdeckung. Er hält zwei identische Hundertfrankenscheine in der Hand. Was bedeutet das? Außerdem wird Brands Wohnung aufgebrochen, und er wird auf offener Straße überfallen. Brand beginnt zu recherchieren. Dabei stößt er auf Ungereimtheiten und mysteriöse Zusammenhänge im Bankwesen. Immer wieder gerät er in seltsame und auch gefährliche Situationen. Wem kann er noch trauen? Nur mit seiner Freundin Marina teilt er sein Wissen.

Die Handlung ist raffiniert und spannend aufgebaut, das Ende überraschend. Suter versteht es, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu halten. Es fiel mir schwer, „Montcristo“ zwischendurch aus der Hand zu legen. Liebhaber spannender Lektüre werden das Buch verschlingen!

Petra Schulschenk