Reading Challenge

Plakat zur Reading Challenge 2016 Du bist 14-17 Jahre alt?
Du hast Lust auf Lesen?
Du interessierst dich für digitale Medien?

Dann sichere dir einen von 20 Plätzen bei der „Reading Challenge 2016“! Von Oktober bis März lest ihr jeden Monat ein Buch, zu welchem Thema, entscheidet ihr! Begleitend wird euch in 2-3 Workshops gezeigt, wie man einen Blog gestaltet und kreativen Online Content entwirft.  Große Abschlussveranstaltung mit Präsentation für die Eltern, Lesung und Catering im März 2017. Das erste Treffen findet am 13.10.2016, um 15:00 Uhr in der Stadtbücherei Eckernförde statt.

Anmeldung ab sofort in der Stadtbücherei
Tel.: (04351) 5640.

Lokales Bündnis für Bildung: Stadtbücherei Eckernförde, „Grünes Haus“ und „Das Haus“ Das Projekt im Rahmen von "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

Neuer Roman von Alex Capus: Das Leben ist gut

Capus Das Leben ist gut Final_MR3.inddcapus_hf_iJa, das Leben meint es gut mit Max, dem Alter Ego des Autors. Wem schon der Titel zu selbstzufrieden scheint, der sollte zu anderen sozialkritischeren Romanen von Mankell o.a. greifen.
Capus sinniert locker über das Leben, wobei ihm die Rolle des finanziell unabhängigen Schriftstellers und Barbesitzers sehr entgegen kommt. Vom Klappentext sollte man sich nicht täuschen lassen: Um die berufsbedingte vorübergehende Trennung von seiner Frau geht es nur am Rande, eher geht es ihm um seine – Schweizer – Heimatstadt, traditionsverwurzelte Ansichten und witzige Porträts von Freunden/Barbesuchern.
Im Gegensatz zu „Lèon und Louise“ eher ein Männerroman – wenn ich diesen Begriff auch sonst gar nicht mag – aber ein genussvoll zu lesender!

Neue Plätze für „Kleine Lesemäuse“

lesemausDie ersten Kleinen Lesemäuse sind „fast“ groß geworden und wechseln im Sommer in die regulären Kindergärten. Deshalb haben wir wieder Plätze für Kinder zwischen 1-3 Jahren frei. Einmal im Monat, meistens am dritten Dienstag, treffen sich die Kleinen Lesemäuse gemeinsam mit Eltern morgens um 9.30 Uhr  in der Stadtbücherei Eckernförde, um gemeinsam zu singen, Fingerspiele zu machen und Bücher anzuschauen. Es gibt insgesamt 10 Plätze, daher wird um Anmeldung gebeten. Das nächste Mal findet das Treffen am 18. Oktober statt.

Die weiteren Termine für 2016 finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen -Kleine Lesemäuse.

 

Ferienleseclub 2016 Nachlese

In eigener Sache:

Der Ferienleseclub 2016 ist Geschichte! Wir haben am Freitagabend mit 60 Kindern unsere lange Lesenacht gehabt. Die Kinder waren mit Spaß und Engagement bei der Sache. Ein ganz dickes Dankeschön an die Eltern, die unser Buffet bestückt haben. Es war nicht nur ein Augenschmaus. Wir haben entzückende Fotos bekommen. Besonders die Eltern, die keine Fotoveröffentlichungen ihrer Kinder im Internet ( auf unserer Homepage) möchten, laden wir ein, sich die Fotos bei uns anzuschauen und ihre Entscheidung eventuell zu überdenken.

Und für die Kinder: Wir haben hier noch Eure Urkunden! Und vor allen Dingen eine süße Überraschung.

„Lesetipps“ für Kinder-und Jugendliche aus dem Literaturhaus S-H in Kiel

Im Literaturhaus S-H in Kiel gibt es eine lesebegeisterte Kinder-und Jugendgruppe, die sogenannten „Leseratten“. Diese Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 18 Jahren haben Buchkritiken zu aktuellen Titeln der Kinder-und Jugendliteratur verfasst. Auf dem Leseratten-Blog Leseratten Kiel erscheinen weitere Buchtipps online. Hier für Euch mal ein Beispiel aus dem Blog:

Ellen van Velzen: Der Turm der Drachenlenker

Leseratten-BlogDie Geschichte spielt in einem kleinen Dorf, das auf Stelzen  steht. Über dem Dorf schweben angebundene, große Lenkdrachen, die das Dorf beschützen sollen – vor Ungeheuern. Erbaut werden die Drachen von Drachenlenkern. Die Hauptperson Jani wird auch ein Drachenlenker. Doch er merkt schon bald, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die anderen Drachenlenker erzählen ihm nicht alles. Wieso findet er zum Beispiel eine schwarze Kralle auf dem verbotenen Dachboden? Die schwarze Kralle wird eine wichtige Rolle spielen, denn sie gehört einem Ungeheuer! Interessant ist auch die Freundin von Jani, die anfangs seine Liebe zu den Drachen nicht nachvollziehen kann.

Am Ende gibt es eine große Wende, mit der ich nicht gerechnet habe. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, da es viele tolle Charaktere gibt und die Handlung spannend ist. Es ist eine schöne, fantasievolle und außergewöhnliche Geschichte. Außergewöhnlich, da die Geschichte in einer anderen Welt spielt. Hier gibt es andere Traditionen, Kulturen und Sagen, als ich sie kenne. Nicht so gut hat mir das Ende gefallen, da es sehr knapp beschrieben wurde.

Das Buch empfehle ich allen, die gerne spannende Fantasy-Geschichten lesen und die auch etwas kompliziertere Handlungen mögen.

ISBN 978-3-8369-5854-7, EUR 14,95, Gerstenberg Verlag, ab 11 Jahren, 256 Seiten, aus dem Niederländischen von Maike Blatnik

Gesa Bachmann, 11 Jahre

Übrigens: dieses Buch kann man  auch  bei uns in der Stadtbücherei Eckernförde ausleihen, und ich stimme Gesa in ihrer Besprechung zu und finde, das hat sie ganz toll gemacht. Bei uns steht das Buch bei den Büchern ab 11 Jahren.

Ferienleseclub – Endspurt und Logbuch-Abgabe! Anmeldung für den langen Leseabend

FLC-Logo-Bild_ohneUnterzeile_2016_skaliert_HPAm Freitag enden die Sommerferien! Aus diesem Grund erinnern wir Euch daran, dass spätestens am Montag, den 5.9.  die Logbücher abgegeben werden müssen. Bis dahin möchten wir auch die Anmeldezettel für die Abschlussveranstaltung zurück haben.  Unser langer Leseabend dauert  von 19.00 -23.00 Uhr.

Wer also noch keinen Zettel bekommen hat, sollte dringend bei uns vorbei kommen und sich einen abholen!!! Wir brauchen die schriftliche Erlaubnis Eurer Eltern, dass wir Euch fotografieren dürfen. Wir müssen wissen, wer von Euch bis 23.00 bleibt und die Eltern müssen Euch dann abholen. Und wenn Eure Eltern gesundes, nicht schmierendes Fingerfood spendieren, freuen wir uns sehr.

Fehler bei der Erinnerungsmail

Liebe Abonnenten der Erinnerungsmail,

zur Zeit können wir leider den korrekten Versand der Erinnerungsmails nicht garantieren, bitte behalten Sie Ihre Abgabefristen zusätzlich im Auge.
Wir geben an dieser Stelle erneut bekannt, wenn das Problem behoben ist.

Und sie laufen und laufen und laufen…

CD1 CD2Eines der Lieblings-Hörbücher unserer kindlichen Leser  musste leider aus dem Bestand entfernt werden, aber die Ausleihzahlen sprechen eine Sprache für sich.  Die drei ??? und der grüne  Geist von Alfred Hitchcock  gehört neben der Reihe von TKKG zu den Ausleih-Hits.  Wie nebenan sieht eine Scheibe aus, wenn wir sie löschen

müssen. Diese Scheibe hat stolze 329 Ausleihen auf dem Buckel und wurde allein in diesem Jahr 17 mal entliehen!!

 

Briefe sind eine Wertschätzung des Gegenübers

Donate, Ángeles
Der schönste Grund,  Briefe zu schreiben
München: Thiele Verlag, 2015

briefe schreiben

Der schönste Grund, Briefe zu schreiben

Signatur: Dona
Sandort: SL

Aus persönlichen Gründen schwelge ich gerade in brieflichen Erinnerungen meiner Ahnen und ich bin selber bekennende Briefeschreiberin, da kam dieser Titel wie gerufen.

Sara, alleinerziehende Postbeamtin aus Porvenir in Spanien, soll nach Madrid versetzt werden, weil doch eigentlich keiner mehr Briefe schreibt. Daher beschließt ihre mütterliche Freundin Rosa einen Brief zu schreiben, in dem sie die Empfängerin bittet, nun ihrerseits wieder einen weiteren Brief an irgendjemanden zu schicken. So setzt sich eine Wörter- und Briefkette in Bewegung, die das Leben der beteiligten Personen ordentlich in Schwung bringt. Fast jedes der Kapitel im Buch beginnt mit einem literarischen Zitat zum Thema Briefe. Ein Beispiel gefällig? „Eine der angenehmen Seiten beim Lesen alter Briefe ist das Bewusstsein, dass man sie nicht beantworten muss.“ (Lord Byron).

In jedem dieser Briefe breiten die Schreibenden beiderlei Geschlechts sehr viel aus ihrem Leben, von ihren Träumen und Wünschen vor dem Gegenüber aus. Die Empfänger rätseln, wer ihnen diese schönen Briefe schreibt. Natürlich bleibt es nicht aus, dass sich in dem kleinen Ort die Schreibenden über den Weg laufen, auch wenn anfangs niemand weiß, wer nun von wem Briefe bekommen hat.

Bei diesem Roman handelt es sich um ein wirklich schön zu lesendes Buch, entspannend, spannend und gefühlvoll und bestens geeignet als schöne Sommerlektüre und vielleicht fühlen Sie sich ja eingeladen, auch mal wieder handschriftliche Briefe zu schreiben!

Marie-Therese Fritzen-Einfeldt

 

Zeitfresser – eine Leseempfehlung

Cover von Zeitfresser von Craig LambertEin Buchtipp mit dem Titel „Zeitfresser“? Ignoriert dieser Bibliothekar etwa komplett, wieviel Zeit das Lesen eines Buches frisst?

Nun, ich habe überhaupt kein schlechtes Gewissen mit diesem Buchtipp, denn es handelt sich dabei um ein ungemein aufklärendes Buch! Craig Lambert, ein amerikanischer Doktor der Soziologie, öffnet uns Lesern die Augen, wie Schattenarbeit – das erstaunlich beliebte „Do it yourself“ – unsere Freizeit einschränkt, wir immer mehr unbezahlte Mehrarbeit leisten, und welche gravierenden Folgen das für die Entwicklung unserer Gesellschaften hat.

Jeder von uns kennt unliebsame Begegnungen mit dem Fahrkartenautomaten (nicht nur der DB), mit endlosen Warteschleifen beim Telefonservice („wählen Sie bitte die 1, wenn Sie diese oder jene Frage haben“), den Vormarsch von Selbstbedienungskassen, das alltägliche Online-Banking oder das seltenere automatisierte Einchecken am Flughafen. Aber ist es tatsächlich normal, dass wir uns immer mehr Arbeitsgänge von Industrie und Handel aufdrängen lassen und einen guten Service – von Fachkräften – immer weniger wertschätzen?

[Ein Exkurs und unmittelbares Beispiel aus meiner Praxis: Jeder Bibliotheksbenutzer kann die Medien seiner Bibliothek über das Internet oder vor Ort auf vorhandene Titel überprüfen. Dabei bekommt er in der Regel als Ergebnis: a) das Medium ist vorhanden (mit Signatur-Chiffre usw.), oder b) das Medium ist nicht vorhanden – eine digitale Auskunft. Was ihm dabei leicht entgeht, sind weiterführende Informationen wie: Alternativen zu diesem Titel, Gründe für eine Fehlanzeige (falsche Schreibweise? Titel ist noch garnicht erschienen? Schlechte Kritik?)…. Das Kommunizieren mit einem Gesprächspartner vom Fach birgt – nicht in jedem Fall – viele Chancen.]

Verblüfft und überzeugt haben mich – neben manchen Exkursen in amerikanische Gegebenheiten, die man überspringen mag – des Autors Schlussfolgerungen zur zunehmenden Isolation und Vereinsamung der Menschheit heute. Im richtigen Zusammenhang gelesen, ergeben seine Ausführungen tatsächlich auch eine Erklärungsmöglichkeit für so manchen Amoklauf, für die Mobbingwelle unter Schülern und weitere krasse Fehlentwicklungen unserer heutigen Zeit.

Übrigens: Die Stadtbücherei Eckernförde legt Wert auf einen guten Service – Selbstverbuchung ist für uns tabu.